Peter Rachs Team-Kommunikation-Blog

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Die Kraft wertschätzender Kommunikation

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Wertschätzende Kommunikation Daumen hoch

Die Kraft wertschätzender Kommunikation

„What goes around comes around!“, die goldene Regel “Behandeln Sie andere Menschen so, wie Sie auch von ihnen behandelt werden möchten!“ oder auch östliche Weisheiten wie das Konzept von Karma: Der Volksmund ist gespickt mit der Ansicht, dass alles, was wir aussenden, auch wieder zu uns zurückkehrt.

 

 

Die Kraft wertschätzender Kommunikation

wertschaetzende Kommunikation„What goes around comes around!“, die goldene Regel “Behandeln Sie andere Menschen so, wie Sie auch von ihnen behandelt werden möchten!“ oder auch östliche Weisheiten wie das Konzept von Karma: Der Volksmund ist gespickt mit der Ansicht, dass alles, was wir aussenden, auch wieder zu uns zurückkehrt.

Dieser Artikel ist ein Plädoyer für eine neue Form der Wertschätzung in unserer alltäglichen Kommunikation. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext.

 

Wo ist Ihr Fokus?

Sie stimmen mir sicherlich zu: Tendenziell hört es sich erst einmal nicht so schwierig an, wertschätzend zu kommunizieren, oder?

Doch in der Praxis ist das manchmal alles andere als ein leichtes Unterfangen. Unser Lebenspartner oder einer unserer Mitarbeiter können zehn Bitten oder Aufgaben großartig erfüllen, doch dann kommt der eine Fauxpas und schnell ist unser ganzer Fokus nur noch auf diesem einen Fehler.

Was passiert? Wir äußern Kritik, vielleicht sogar noch ein bisschen harscher als wir es meinen, weil der Fehler uns wirklich nervt. Und zu all dem, was vorher gut gelaufen ist, verlieren wir kein Wort.

Die Folge: Weder Sie selbst, noch die kritisierte Person wird sich in der Folge besser, energetischer oder erfüllter fühlen.

Kommunikation, die nicht aus der Quelle der Wertschätzung kommt, schafft eine Form der Trennung. Sie treibt oft einen Keil zwischen Menschen, der – vor allem, wenn dies häufiger und regelmäßig auftritt – gar nicht so leicht wieder glattzubügeln ist.

 
Die Vorteile wertschätzender Kommunikation

Die Vorteile von wertschätzender Kommunikation hingegen liegen auf der Hand: Diese Art der Kommunikation schafft Freude, Spaß und Verbindung.

Aber das ist längst noch nicht alles. Wertschätzung hat vor allem auch am Arbeitsplatz gravierende Vorteile.

Immer wieder zeigen Studien wie einerseits die Zufriedenheit bei der Arbeit steigt und – damit einhergehend – andererseits auch die Produktivität und der Erfolg. Es gibt wenig Gründe, die dafür sprechen, im 21. Jahrhundert noch eine Kultur der Angst und Kritik am Arbeitsplatz aufzubauen.

Wertschätzende Kommunikation fängt bei Ihnen selbst an

Kommunikation ist die Brücke zwischen Menschen. Über die Kommunikation tauschen wir einerseits Informationen aus, auf der anderen Seite schwingen jedoch auch stets unsere Emotionen, unsere Stimmung und unser Charakter mit. Doch es gibt nicht nur die Kommunikation nach außen. Im Prinzip kommuniziert jeder Mensch permanent auch mit sich selbst. Doch leider ist unsere innere Stimme erziehungs- und/oder gesellschaftsbedingt oft ein strenger Kritiker.

Und hier fängt es an. Wie oft nehmen Sie sich bewusst Zeit, um wertschätzend mit sich selbst zu kommunizieren? Sich anzuerkennen für das, was Sie erreicht haben, anstatt sich kleinzumachen für das, was (noch) nicht so gut läuft?

Getreu dem Motto, dass unsere Außenwelt ein Spiegel unserer Innenwelt ist, verändert eine positivere Kommunikation mit sich selbst mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Kommunikation im Außen. Vielleicht wird dadurch sogar eine ganz neue Form von Gelassenheit oder Freude ausgestrahlt, welche die Beziehungen (noch) mehr zum Erblühen bringen kann.

Ein wichtiger Schlüssel: Dankbarkeit

Eines der besten Tools, um in den Zustand der Wertschätzung zu kommen, ist eine bewusste Dankbarkeitspraxis. Und zwar auf allen Ebenen der Existenz. Eine Möglichkeit ist das Führen eines Dankbarkeitsbuches, in welches Sie jeden Abend kurz vor dem Schlafengehen eintragen, wofür Sie in Ihrem Leben generell dankbar sind. Dabei ist es wichtig, nicht nur aus dem reinen Verstand heraus zu schreiben, sondern die Dankbarkeit wirklich zu spüren – beispielsweise in der Herzregion des Körpers. Im Prinzip ist eine Dankbarkeitspraxis nichts Weiteres als eine Veränderung des Fokus hin zur Fülle, die das Leben bereithält, anstelle eines Fokus auf die Mängel oder das, was nicht gut läuft.

Im nächsten Schritt können Sie diese Praxis ganz bewusst ausweiten auf die Frage, wofür Sie den Menschen, mit denen Sie in Beziehungen sind (privat und beruflich), dankbar sind. Bei manchen wird es leichter fallen, das zu spüren (zum Beispiel beim Partner/Partnerin), bei anderen vielleicht etwas schwerer. Doch oft sind es die kleinen Dinge – die scheinbar so normalen Tatsachen, Menschen, Qualitäten, Tätigkeiten etc. – die wir als komplett selbstverständlich wahrnehmen und nicht als das, was sie eigentlich sind: Geschenke.

Wir können Dankbarkeit in allem finden. Manchmal braucht es für diese Wahrnehmung etwas Kreativität. Und sei es, dass wir diesem einen Kollegen, der immer etwas herablassend zu uns ist, dankbar dafür sind, dass wir durch ihn lernen können, (sehr wertschätzend) eine klare Grenze zu ziehen.

Durch dieses Bewusstwerden wird es Ihnen deutlich leichter fallen, Ihren Mitmenschen wahre Wertschätzung entgegenzubringen – und vor allem auch zu äußern.

Ehrlichkeit als elementarer Teil der Wertschätzung

Ein sehr wichtiger Punkt darf nicht vergessen werden: Wertschätzende Kommunikation bedeutet nicht permanent „Friede, Freude, Eierkuchen!“.

Einer der wichtigsten Bestandteile von Wertschätzung ist aufrichtige Ehrlichkeit. Wir können sehr wertschätzend sein – und trotzdem klares, ehrliches und auch mal vermeintlich negatives Feedback geben.

Es gibt wenige Faktoren, die eine Beziehung – egal ob privat oder beruflich – stärker vergiften können, als all das, was unausgesprochen zwischen zwei Menschen oder innerhalb eines Teams festhängt. Botschaften, die zwar in unserem Kopf sind, aber zurückgehalten und nicht ausgesprochen werden, sind wie Sand im Getriebe funktionierender Beziehungen. Sie sorgen für Reibung, die immer stärker wird, bis irgendwann der ganze Motor auseinanderfällt.

Dabei ist eine erzwungene positive Kommunikation jedoch oft nicht wirklich positiv, sondern eher krampfhaft oder teilweise gar passiv-aggressiv. Zielführend ist diese ebenso wenig, da es in Beziehungen immer darauf ankommt, bei gegebenem Anlass konstruktive Kritik äußern zu können – auf eine respektvolle Art und Weise.

Es braucht klare Felder für Wertschätzung und Wachstum

Na klar, auch das Ansprechen unangenehmer Dinge sorgt in den meisten Fällen zunächst für Reibung. Doch dann bietet sich die Chance, das Feld der Beziehungen wieder zu bereinigen. Und natürlich müssen Fehler angesprochen werden. Gerade im Business-Kontext. Doch die zentrale Frage ist stets, aus welcher Motivation heraus das Feedback kommt und mit welchem Tonfall es geäußert wird.

Sprechen wir etwas an, weil unser Ego verletzt ist? Vielleicht weil wir Spaß daran haben, jemandem den Tag zu vermiesen? Weil wir gerade aus anderen Gründen schlecht gelaunt sind und Dampf ablassen wollen?

Oder ist der Fokus darauf ausgerichtet, mit dem Gegenüber oder dem Team eine Einheit zu bilden? Wobei Meinungsverschiedenheiten und Unstimmigkeiten ganz normal sind und wo die respektvolle Ehrlichkeit dafür sorgen soll, dass Sie gemeinsam wachsen.

Unsere Art der Kommunikation wird sich immer an unsere wahre Intention anpassen.

Nicht zu vergessen: Für wertschätzende Kommunikation braucht es neben kritischem Feedback vor allem eins: Das (ehrliche) Aussprechen von Lob und Anerkennung, auch für scheinbar selbstverständliches Verhalten oder das Erledigen bestimmter Aufgaben. Doch das fällt den meisten Menschen heutzutage unglaublich schwer. Zum Beispiel aus Angst vor der Nähe und Verbindung, die entsteht, wenn wir einem Menschen gegenüber unsere authentische Wertschätzung ausdrücken.

Jedoch ist Anerkennung genau das, wonach jeder Mensch strebt. Deswegen ist es jetzt an der Zeit, genau das zu üben. Selbst wenn es sich anfangs noch etwas holprig oder ungewohnt anfühlt. Doch es lohnt sich. Für die anderen. Und für Sie selbst! Denn: What goes around comes around!

 

Danke an Primal State für diesen Gastbeitrag! Gastautor ist Rafael Frenk.


Über Primal State

Die Lifestyle-Marke Primal State wurde 2015 von den drei Gründern Janis Budde, Rafael Frenk und Nicolas Martin ins Leben gerufen und hat es sich zum Ziele gesetzt, Menschen auf allen Ebenen zu mehr Energie, Vitalität und Lebensglück zu verhelfen. Das Berliner Unternehmen zählt zu den ersten “Digital First”-Marken im deutschen Lebensmittelbereich. Es verbindet wissenschaftlich fundierte Produkte mit einer umfassenden Content-Welt. Seit seiner Gründung konnte das Unternehmen mehr als 89.000 Kunden gewinnen.

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